|
 |
 |
|
|
Mit der Lupe betrachtet ein Besucher die Karten im Haus Schlesien Foto: HOMANN
|
|
|
HEISTERBACHERROTT. Das Haus Schlesien lockt erneut mit einer interessanten Ausstellung. In den Räumen des Museums für schlesische Landeskunde werden derzeit Karten vom nördlichen Schlesien und den angrenzenden Lausitzen gezeigt. Die Entwicklung der Kartographie vom 16. Jahrhundert bis heute lässt sich an den ausgestellten Exponaten verfolgen. So stammt die älteste Spezialkarte von Schlesien aus dem Jahre 1544. Sie erschien in der „Kosmographie“ des Sebastian Münster und zeigt Schlesien zu der Zeit, als es noch böhmisches Lehen war. Mehrere Schwerpunkte prägen die Ausstellung. Es werden Karten des schlesischen Kartographen Jonas Scultetus präsentiert, der lange wegweisend für die Kartographie war. Einen zweiten Themenschwerpunkt bildet die Vielfalt der kartographischen Produkte des Verlages von Carl Flemming in Glogau. Die seltenen Ausstellungsstücke stammen aus der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften, heute Teil der Städtischen Sammlungen für Geschichte und Kultur in Görlitz, aus der Privatsammlung Manfred Spata in Bonn sowie aus den Sammlungen von Haus Schlesien. Im Haus Schlesien wird die Ausstellung, die den Titel „Wechselnde Identitäten - Das nördliche Schlesien und die angrenzenden Lausitzen im historischen Kartenbild" trägt, erstmals gezeigt.
In Heisterbacherrott ist die Ausstellung seit Sonntag bis zum 9. Mai zu sehen. Geöffnet ist das Museum dienstags bis samstags von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr. An Sonn- und Feiertagen öffnen die Türen zwischen 11 und 18Uhr. duh
Quelle: General-Anzeiger vom 10.03.2004
|