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HEISTERBACHERROTT. Zum größten Ausstellungsprojekt in einem der bedeutendsten Baukomplexe Polens rüstet sich das Haus Schlesien. Diese Woche begibt sich das Team vom Museum für schlesische Landeskunde von Königswinter aus an die mittlere Oder. In der ältesten und wichtigsten Zisterzienserabtei Schlesiens, in Leubus nördlich von Breslau, wird die vierte Jahresausstellung von Haus Schlesien gezeigt. Diesmal geht es dabei um die Oder, die unter verschiedenen landes-, natur- und kulturhistorischen Gesichtspunkten vorgestellt wird. Projektleiter Stephan Kaiser: ,,Mit dieser Ausstellung machen wir die Landeskunde vor Ort erlebbar und verständlich." Als 1997 beim Oder-Hochwasser die Region in Aufregung und in aller Munde war, erkannte man nach langer Zeit wieder die Gefahren durch Sommerhochwasser im Einzugsbereich der Oder. Bei der Ausstellung von Haus Schlesien geht es darum, dass diese Gefahr weiter latent vorhanden ist. Die Schau stellt das Oderland vor, die Städte und Landschaften und die Geschichte. Anerkennung erfährt die Ausstellung durch die Schirmherrschaft der höchsten Gebietsrepräsentanten. Schon zum zweiten Mal in Folge hat Haus Schlesien das Patronat des Wojewoden und des Marschalls der Wojewodschaft Niederschlesien sowie des Deutschen Generalkonsuls in Breslau für diesen aktiven Beitrag zur deutsch-polnischen Zusammenarbeit bekommen. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Samstag, 28. Juni, statt. Dabei sein wird auch Haus Schlesien-Präsident Reinhard Blaschke. Zwei Reisegruppen aus dem Rheinland werden anreisen. Haus Schlesien-Mitarbeiterin Nicola Reming sagt über die Bedeutung solch externer Arbeit: ,,Immer wieder werden wir angesprochen und erfahren so, dass sie erst in Leubus auf unsere Einrichtung im Rheinland aufmerksam und zu einem Besuch angeregt worden sind." fat
Quelle: General-Anzeiger vom 26.6.2003
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